Ich mache meine Träume wahr- Anne HER STORY

Anne Bloomgerie Hamburg Avon HER STORY
Anne hat ihren stressigen Job als Event-Managerin aufgegeben, um sich mit einem ganz besonderem Blumenbulli selbstständig zu machen.

Du bist auch eine Träumerin? Super, dann fange an deine Träume auch zu verwirklichen. Das Leben ist wertvoll und du solltest jeden Tag nutzen. Anne wollte einen Job, in dem sie so sein kann, wie sie ist. Es war keine Entscheidung gegen die Arbeitswelt, sondern eine für sich selbst. Manchmal muss man einfach mutig sein und seinen Träumen folgen.

Wie war dein beruflicher Werdegang und wann hast du gemerkt, dass du eigentlich lieber etwas anderes machen möchtest?

Anne: Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Media Management Bachelors 2017 wurde ich Projektmanagerin für Events in Frankfurt/ Main und später dann in Hamburg. 3,5 Jahre plus diverser Praktika in meiner Studienzeit habe ich in diesem Berufsfeld gearbeitet. Das Konzipieren und Organisieren von Veranstaltungen hat mir immer Freude bereitet, nur die Eindrücke der Arbeitswelt haben mich enttäuscht. Überlange Arbeitszeiten, Ellenbogen von allen Seiten, Konflikte zwischen den Kollegen, nicht erfüllbare Ansprüche und Respektlosigkeit haben mich zweifeln lassen, ob das eine Tätigkeit ist, die ich mein Leben lang machen möchte.

Wie ist danach die Idee zu Bloomgerie entstanden?

Anne: Ich denke meine Idee für Bloomgerie entstand ein Stück weit aus meiner Unzufriedenheit und dem Wunsch, die Arbeitswelt zu verändern. Mich selbst freier entfalten zu können und wieder Spaß an meiner Arbeit und meinem Arbeitsumfeld zu haben. Das kam ganz spontan, an einem Morgen im Büro, als ich mich fragte, wie Senioren in Altenheimen mitten in einer Großstadt eigentlich an frische Blumen kommen. Meine Oma hatte immer einen Garten vor der Tür und  wollte bis zu ihrem Tod immer frische Blumen auf ihrem Esstisch haben. Ich grübelte also, ob es nicht etwas Schönes wäre, frische Blümchen direkt vor Altenheime zu fahren. Auf Grundlage dieser Überlegung recherchierte ich nach möglichen Fahrzeugen für die Aktion und stieß auf einen alten Bulli. In dem Moment war klar, es soll eine alte VW Pritsche sein, mit den Blumenstielen auf der Ladefläche, um alten Menschen in Hamburg eine Freude zu machen. Die Blumen werden alle einzeln pro Stiel verkauft, sodass für jedes Budget und für jede Vorliebe etwas dabei ist. So entstand Else, der Blumenbulli.

Welche Herausforderungen hattest du beim Start?

Anne: Das Fahren mit einem Bulli in der Großstadt hat bei den ersten Malen für regelrechte Schweißausbrüche gesorgt – so ohne Servolenkung ist mein Blumenbulli nicht der wendigste. An das frühe Aufstehen (4:00 Uhr), um frische Blumen im Blumengroßmarkt zu kaufen, musste ich mich auch erst einmal gewöhnen. Die Bürokratie zur Anmeldung einer Selbstständigkeit hat mich manchmal Nächte wach liegen lassen. Zusammen mit den steuerlichen Anforderungen und der Buchhaltung verbrachte ich in den ersten Wochen mehr Zeit damit Zahlen zu dokumentieren und Anträge auszufüllen, als Blumen zu verkaufen.

Was erlebst du in deinem Beruf für persönliche Geschichten?

Anne: Die Geschichten sind so divers wie die Blumenauswahl auf meinem Bulli. Else und ich haben viele Geschichten gehört, über Liebe, Tod, Kummer und die Vergangenheit. Gerade meine Besuche in den Seniorenheimen, haben mich täglich berührt. So wollte ein Opi 60 Rosen kaufen. Doch leider hatte ich nicht genug Rosen auf der Ladefläche. Er berichtete mir dann, dass er die Rosen bräuchte, weil er am nächsten Tag seinen 60. Hochzeitstag mit seiner Frau feiern würde. Doch seine Frau verstarb wenige Wochen zuvor. Er hatte Tränen in den Augen und wir unterhielten uns lange über seine Frau und ihre Liebe zueinander. Die erste Hochzeit, die ich in dieser Saison begleiten durfte, rührte mich ebenfalls sehr. Ich war sehr aufgeregt, der Braut ihren Strauß überreichen zu dürfen. Sie hakte sich vor der Kirche bei Ihrem Vater ein, holte tief Luft und schaute noch einmal über die Schulter zu mir, um sich zu bedanken. Uns beide liefen Tränen. 

Worauf legst du besonders Wert?

Anne: Bloomgerie hat sich weiterentwickelt. Noch zu Beginn war mir gar nicht klar, wie viele Blumen aus den fernsten Ländern der Welt importiert werden, damit wir hier in Deutschland ganzjährig Rosen kaufen können. Ich merkte schnell, dass eine Blume besonders gut anzeigt, wie lang sie schon unterwegs ist. Seit dem, wegen der tollen Qualität, der Minimierung des Bloomgerie-Fußabdruckes und der Möglichkeit kleine lokale Gärtnereien zu unterstützen, kaufe ich überwiegend regionale Blümchen. Somit ging meine erste Saison bis November und beginnt wieder mit den ersten Frühblühern aus dem Hamburger Umland. Auch Soziales Engagement war von Beginn an fester Bestandteil meiner Idee. Meine Altenheimbesuche ermöglichten es, dass sich Senioren eine Freude machen konnten, auch mit nur wenig Budget. Im nächsten Jahr, möchte ich auf Grundlage meiner Erfahrungen mit den Altenheimen das soziale Engagement meines Unternehmens weiter vergrößern. Jede Blume soll dabei helfen Gutes zu tun, indem ein kleiner Anteil meiner Einnahmen beim Blumenverkauf an Projekte geht, die ich zum Jahresanfang auswähle.

Warum war Bloomgerie die richtige Entscheidung für dich ?

Anne: Bloomgerie lässt mich sein wie ich bin. Darum war die Gründung vielweniger eine Entscheidung gegen die Arbeitswelt, sondern vielmehr für mich. Ich liebe es, dass kein Tag wie der andere ist und dass ich ständig Neues probieren muss, um weiter zu kommen. So viel, wie ich in den ersten 9 Monaten gelernt habe, habe ich weder in der Schule noch im Studium gelernt. Träume und Perspektiven entstehen, die das Rad weiterdrehen lassen. Man trifft auf liebe Menschen, die einen begleiten und teilhaben, an einer Idee, die eigentlich so klein ist – für mich jedoch ganz groß!

Momente zu erleben, in denen man auf sich selbst stolz sein kann, sind die größte Belohnung dessen was man machen darf. Dieser Austausch und die Freude, die bei mir am Bulli stattfinden, haben mein Leben positiver gemacht. 

Was möchtest du mit Bloomgerie weitergeben?

Anne: Ich möchte gern einfach dazu beitragen, dass das Kaufen von regionalen Blumen wichtiger wird und die harte Arbeit der lokalen Gärtner geschätzt wird. Ich wünsche mir, dass meine Blumen Gutes tun können, nicht nur dem, der sie kauft, sondern auch Menschen, die eine Prise Glück im Leben gebrauchen können. 

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