Sonnenschutz & Irrtümer – Das solltest du wissen

Sonnenschutz Tipps

Egal ob am Strand, im Garten oder bei diversen Freizeitaktivitäten – Wer möchte nicht die Sonnentage ordentlich genießen und sogar seine Bräune intensivieren – und all das ohne einen Sonnenbrand zu bekommen? Doch wie so oft unterschätzen wir den so wichtigen Sonnenschutz für unsere Haut. Daher kommen jetzt die besten Sonnenschutz Tipps für euch!Braun werden und Sonnebrand vermeiden ist nämlich ganz einfach.

Ja, die Sonne ist gut für unser Immunsystem, denn sie sorgt für die Bildung von Vitamin D und wirkt sich zusätzlich positiv auf unser Gemüt aus. Dies erklärt natürlich auch, warum uns die Sonne nach draußen lockt. Aber: Sonnenschutz nicht vergessen! Denn Sonnenstrahlen können für irreversible Langzeitschäden unserer Haut sorgen. Der Hautalterungsprozess wird verstärkt und kann im schlimmste Fall sogar Hautkrebs verursachen.

Daher möchte ich euch heute ein paar Facts und Tipps zum Thema Sonnenschutz liefern, die zeigen, wie wir uns optimal gegen die schädlichen Sonnenstrahlen und dem Hautkrebsrisiko schützen können und dennoch die Sonne genießen können.

1. Nicht mit Sonnenschutzprodukten geizen

Ein Lichtschutzfaktor (LSF) von 30 bedeutet theoretisch, dass man dreißig Mal so lange in der Sonne bleiben darf, wie ohne Sonnencreme. Jedoch sorgen Bewegung, Schweiz und Abrieb für einen Nachlass des Sonnenschutzes. Daher sollte man ca. alle zwei Stunden nachcremen.

Zudem kommt, dass der auf Produkten angegebene LSF im Labor mit Mengen von 2 ml pro 1cm² Haut bestimmt wird, welches zeigt, dass wir uns mit sehr viel Produkt eincremen sollten. Wer z.B. nur halb so wenig Sonnenschutz aufträgt, der erhält auch nur einen halb so langen LSF. Daher gilt: Viel hilft viel!

Wie ein Teelöffel vor Sonnenbrand schützt?

Laut einer Studie des Kings College tragen die wenigsten Menschen ausreichend Sonnenschutz auf und erhöhen so das Hautkrebsrisiko. Um die richtige Menge abschätzen zu können, wird empfohlen den sogenannten Teelöffel-Trick anzuwenden: Laut der Forscher sollte man einen halben Teelöffel (ca. 3 ml) Sonnenschutz jeweils pro Arm, für das Gesicht und für den Hals verwenden werden. Für die Beine, sowie Vorder- und Rückseite des Körpers sollte ein ganzer Teelöffel verwendet werden. Hält man sich an diese Vorgaben, so werden die empfohlenen 2 ml Sonnenschutz pro 1 cm² Haut erreicht. Das heißt pro 1 Mal eincremen verbraucht man ca. 6 TL oder 36 ml. Nach viermaligem Eincremen sollte dementsprechend eine 150 ml Sonnencreme-Tube beinahe aufgebraucht sein.

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2. Den passenden Lichtschutzfaktor für deinen Hauttypen

Wie hoch euer Lichtschutzfaktor sein sollte, hängt natürlich auch von eurem Hauttypen ab. Unsere Haut kann eine bestimmte Zeit auch ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden, welche auch Eigenschutzzeit genannt wird. Diese ist vom Hauttypen abhängig, jedoch ist die Zeitspanne, in der die Haut der Sonne ohne Sonnenschutz ausgesetzt werden kann nicht besonders lang. Bei einem helleren Hauttypen beträgt die Eigenschutzzeit gerade mal an die 5-10 Minuten. Dunklere Hauttypen haben von Natur aus einen höheren Eigenschutz vor der Sonne und brauchen daher auch einen niedrigeren LSF, als hellere Hauttypen. Jedoch sollte man im Allgemeinen immer lieber zu einem höheren LSF greifen, um wirklich sicher zu gehen, dass ein Sonnenbrand vermieden wird.

3. Sonnenschutz als Anti-Aging-Mittel

UV-A und UV-B wirken direkt auf unsere Haut ein und schädigen sie. Freie Radikale werden gebildet, die zu einem schnelleres Hautalterungsprozess sorgen.  Unsere Haut vergisst nichts und merkt sich jede Schädigung! Daher ist es wichtig nicht nur im Sommer Sonnenschutz aufzutragen, sondern das ganze Jahr lang, denn UV-A und UV-B-Strahlen dringen auch durch eine Wolkendecke hindurch! Eine Sonnencreme ist somit sinnvoller als jede Anti-Aging-Creme und sollte definitiv in der täglichen Hautpflegeroutine integriert sein. Dabei sollte man am besten den Sonnenschutz vor der Tagespflege auftragen. So kann der Lichtschutz sich mit den obersten Hautschichten verbinden. Anschließend kann wie gewohnt die normale Tagespflege folgen und zu guter Letzt darf das Make-Up folgen, wenn erwünscht.

Sonnenbaden

4. Achtet auf ausreichenden UV-A-Schutz

Eine gute Sonnencreme sollte ausreichend vor UV-A und UV-B-Strahlen schützen. Die UV-B Strahlen lösen hauptsächlich einen Sonnenbrand aus und auf den meisten Sonnenschutzprodukte weißt der angegebene LSF auf genau diese energiereichen UV-B-Strahlen hin. Im Gegensatz dazu, lösen die weniger energiereichen UV-A-Strahlen zwar nicht direkt einen Sonnenbrand aus, jedoch schädigen auch sie Haut  auf langfristiger Basis. Denn UV-A Strahlen sind der größte Feind unserer Haut, da sie unsere Haut vorzeitig altern lassen und für ein erhöhtes Hautkrebsrisiko sorgen. Zum Glück haben auch mittlerweile die meisten Sonnenschutzprodukte das UV-A-Siegel (UV-A in einem Kreis), welches aussagt, dass der UV-A-Schutz mindestens 1/3 des UV-B-Schutzes beträgt.

5. Sonnenpause, schützende Kleidung und Accessoires nicht vergessen

Es empfiehlt sich zwischendurch immer wieder Pausen einzulegen und sich z.B. für eine Weile in den Schatten zu setzen. Eure Haut wird euch definitiv dankbar sein, da es enorm anstrengend für unsere Haut ist, die durch die Sonne entstandenen freien Radikale ständig abzuwehren. Auch Accessoires wie eine Sonnenbrille, Sonnenhut und ein Sonnenschirm bieten der Haut eine tolle Verschnaufpause vor der Sonne. Zusätzlich kann auch die richtige Kleidung die Haut vor den Sonnenstrahlen schützen. Jedoch ist hier wichtig, darauf zu achten, welcher „Ultraviolet Protection Factor“ (UPF) vom Hersteller angegeben ist. Der UPF wird auf einer Skala von 0-80 angegeben und je höher dieser ist, desto länger kann man mit der Kleidung in der Sonne bleiben.

6. Sonnenschutz und die Pflege danach

Trotz aller Tipps und reichlich eincremen, kann unsere Haut niemals alle UV-Strahlen abwehren. Zusätzlich hat die Haut nach einem Sonnentag viel zu tun, denn die Wärme macht der Haut zu schaffen und sorgt dafür, dass sie gestresst und angeschlagen ist. Daher ist nach dem Sonnenbaden auch die After Sun Pflege sehr wichtig und sollte auf keinen Fall vergessen werden. Da die Haut sehr unter Trockenheit leidet, benötigt sie einen pflegenden Feuchtigkeitsspender und Vitamine, die den durch freie Radikale ausgelösten oxidativen Stress bekämpfen. Die Antioxidantien Vitamin E und Q10 sind da sehr zu empfehlen, aber auch Vitamin C und A unterstützen die Haut, entstandene Schäden zu reparieren. Zudem hilft Dexpanthenol der Haut sich selbst zu helfen. Ein gutes After Sun Produkt sollte diese Inhaltsstoffe beinhalten.

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7. Haare nicht vergessen

Zu guter Letzt sollten die Haare nicht vergessen werden. Denn auch hier kann die Sonne die Schuppenschicht der Haarfasern schädigen und die Brücken zwischen den einzelnen Keratinschichten schwächen. Dadurch werden die Haare sehr trocken, brüchig und viel anfälliger für Spliss. Außerdem können die Haare einem Farbverlust unterleiden und ausbleichen. Es gibt heutzutage genug Haarprodukte auf dem Markt, wie zum Beispiel Haarsprühkuren und Shampoos, die einen UV-Filter besitzen, sowie auch After Sun Produkte, die den Haaren viel Feuchtigkeit und Pflege schenken. Wichtig ist, dass auch die Kopfhaut natürlich nicht vergessen werden darf! Daher am bestem immer einen Hut tragen, die Haare mit einem Tuch abdecken oder ein Sonnenschutz-Spray mit einem hohen LSF verwenden. Wenn ihr wissen wollt, wie man tolle Haarfrisuren für feines Haar kreiert, die gerade im Sommer super schön aussehen, dann seht euch unbedingt auch unseren Beitrag zu den besten Frisuren für feines Haar an.

Darüber hinaus gilt natürlich stets:

  • Exponierte Stellen wie Nase, Ohren, Dekolleté, Fußrücken besonders beachten. Auch die Lippen benötigen Schutz vor der Sonne.
  • Sonne vor allem in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr meiden.
  • Der Haut Zeit geben, sich an die Sonne zu gewöhnen und an den ersten Urlaubstagen lieber im Schatten bleiben.  
  • Kinder unter 1 Jahr nicht in die Sonne, danach nur mit hohem LSF, Kopfbedeckung und UV-Kleidung.

Sonnenschutz-Irrtümer:

IRRTUMFAKTEN
Sonnenschutzprodukte verstopfen die Poren und sorgen für Pickel Verwendet nicht komedogene Sonnenschutzprodukte
Eine Tagespflege mit LSF reicht aus Ist ein guter Anfang, jedoch ist der LSF in normalen Cremes zu niedrig
Sonnencreme hinterlässt einen weißen Film auf der Haut Durch heutige Technologien ist das so gut wie passé
Mit Sonnencreme wird man nicht braun Eine Sonnencreme sorgt nur
dafür, dass der Bräunngsprozess etwas später und sanfter eintritt und sorgt daher für eine nachhaltigere und länger anhaltende Bräune


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