Liebe deine Makel – Self Care Sunday

Wann warst du das letzte Mal in der Stadt? Hast dich in ein Straßencafé gesetzt und die Leute dabei beobachtet, wie sie vorbeiflanieren? Versprochen, es lohnt sich! Menschen aller Couleur: Große, Kleine, Dicke, Dünne, Blonde, Schwarzhaarige, verschiedene Hautfarben, unterschiedliche Altersgruppen. Mit glatten Haaren, lockigen oder auch gar keinen. Mit kleinem Stupsnäschen oder stattlicher Nase. Ganz Natur oder vom Beauty Doc in Form gebracht. Die Liste der Unterschiede ist unendlich – und warum? Klar, weil jeder von uns einzigartig ist.

Self Care Sunday 47 – du bist einzigartig auf dieser Welt, also liebe auch deine Makel

An welchem Punkt aber haben wir nun angefangen, uns so kritisch zu betrachten? Wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, sehen wir vor allem eins: wir alle sind anders. Und wir werden an jedem Menschen etwas Schönes finden, selbst wenn wir uns ausschließlich auf sein Äußeres konzentrieren. Wieso also jagen Viele von uns verbissen Schönheitsidealen hinterher, statt sich einfach so anzunehmen, wie wir nun mal sind?

Sich weiterzuentwickeln und sich pausenlos selbst zu optimieren ist nicht das Gleiche

Und Nein, das ist kein Appell, sich selbst gehen zu lassen und alle Achtsamkeit über Bord zu werfen. Ganz im Gegenteil! An sich selbst, an der eigenen Entwicklung zu arbeiten und Ziele zu verfolgen ist nicht gleichzusetzen mit einem immer häufiger auftretenden Selbstoptimierungswahn.

Nun kann man mit dem Finger auf Frauenmagazine und die Beautybranche deuten und sagen: ihr verlangt ja, dass wir so oder so aussehen sollen. Und sicher ist nicht von der Hand zu weisen, dass jede Epoche eben ihre Schönheitsideale hervorbringt, nach denen die meisten streben. Gleichzeitig steht aber die Frage im Raum, ob wir diesen Idealen folgen müssen, nur weil es sie gibt.

Sei das Role Model, nach dem du immer gesucht hast

Und was ist überhaupt, wenn das aktuell kursierende Schönheitsideal nun mal nicht mit meinem Äußeren in Einklang zu bringen ist? Wir suchen oft instinktiv nach Vorbildern, die so sind wie wir. In unserem Umfeld, bei Schauspieler*innen, Sänger*innen, Influencern.

Was aber ist, wenn es niemanden mit meinen Special Effects gibt, zu dem ich bewundernd aufschauen kann?

Dann muss ich selbst kreativ werden und mich selbst zu meinem eigenen Vorbild machen. Und damit vielleicht ein Role Model für andere werden, die auf der Suche nach Orientierung sind. Probier’s mal aus!

Liebe deine Makel und sei stolz auf dich

Muss man dabei alles an sich selbst super finden, um sich zu mögen? Eher nicht! Wer definiert außerdem, was schön ist, außer du selbst? Rebelliere! Liebe deine Makel! Stell sie ins Rampenlicht!

Deshalb wollen wir dir zurufen: Du hast eine Lücke zwischen deinen Schneidezähnen? Trag den knallroten Lippenstift, wenn dir die Farbe gefällt!

Sonnenbaden führt prinzipiell zum Sonnenbrand bei dir und deine natürliche Hautfarbe ist Alpina-Weiß? Na und – die neuen Shorts sehen auch an deinen hellen Beinen hot aus!

Du trägst keine Size Zero? Wähle das ärmellose Shirt, wenn dir heiß ist!

Betone deine Special Effects, statt sie zu kaschieren

Wenn du also das nächste Mal den Lippenstift rausholst, dann male deine Lippen nicht an, um etwas zu kaschieren, sondern um sie liebevoll zu betonen! Wenn du das nächste Mal deine Bodylotion aufträgst, dann nicht nur um deine Haut zu straffen, sondern auch, um dir bewusst zu werden, wie schön sie sich anfühlt!

Und weil heute Self Care Sunday ist: wie wäre es, wenn du dich heute wohlwollend deiner Selbstwahrnehmung annimmst. Du bist schon super selbstbewusst und total zufrieden mit dir? Perfekt, weiter so! Wenn nicht, dann hilft dir diese Übung vielleicht.

3 Dinge, die ich an mir mag & das eine, das ich ab jetzt lieben lerne

Wir wissen genau, dass es oft nicht ganz so einfach ist, den Schalter umzulegen – daher schadet eine ordentliche Prise Selbstlob nicht! Nimm dir einen Zettel und schreib dir 3 Dinge auf, die du an deinem Körper magst. Und dann überlegst du, welche Problemzone für dich heraussticht. Die schreibst du als Nummer 4 auf den Zettel und dann überlegst du dir genau, warum du ab jetzt anfängst, sie zu mögen (Ich mag meine Zahnlücke, weil sie mein Lächeln besonders macht; ich mag meine dünnen Haare, weil sie gleichzeitig eine tolle Farbe haben und so schön in der Sonne glänzen; ich mag meinen runden Bauch, weil er sich weich anfühlt; ich mag meine knochigen Knie, weil meine Beine dadurch sehr schlank aussehen; usw.). Gehe diesen Zettel jeden Tag einmal durch, um deine positive Selbstwahrnehmung zu stärken.

Liebe deine Makel, feier dich selbst, denn hey, du bist schön! Mit der Einstellung kann die nächste Woche nur gut werden.

Liebe deine Makel -  das heißt, sich selbst positiv zu sehen

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Self Care Sunday 41 – Für mehr Entspannung – good vibes only

Self Care Sunday 13 – Clean Living


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